"A Single Day erzählt die wahre Geschichte jener amerikanischen Soldaten, die sich während des Massakers von Mỹ Lai weigerten, an den Morden an vietnamesischen Zivilisten teilzunehmen. Der Kulturjournalist Jan Opielka schrieb in seiner Rezension, A Single Day sei eine Lehre für alle Kriege — und alle einfachen Soldaten. Auch der Autor Eugen Zentner betont ausdrücklich die gegenwärtige Relevanz des Films. Christoph Felder wolle, so Zentner, gerade jüngere Menschen dazu bringen, sich mit den eigentlichen Themen auseinanderzusetzen, weil die Mechanismen im Grunde immer die gleichen seien. A Single Dayhandelt eben nicht nur von Vietnam, sondern von jeder Gesellschaft, die beginnt, moralische Verantwortung an Institutionen auszulagern und Gehorsam über Gewissen zu stellen." (Unterhaltung scharfgestellt - Manova, 26.5.2026)"
A Single Day tells the true story of those American soldiers who, during the Mỹ Lai Massacre, refused to participate in the killing of Vietnamese civilians. In his review, cultural journalist Jan Opielka wrote that A Single Day serves as a lesson for all wars—and for all ordinary soldiers. Author Eugen Zentner, too, explicitly emphasizes the film's contemporary relevance. According to Zentner, Christoph Felder aims specifically to encourage younger generations to engage with these underlying themes, as the underlying mechanisms remain, in essence, always the same. A Single Day is not merely about Vietnam, but rather about any society that begins to outsource moral responsibility to institutions and prioritize obedience over conscience." (Unterhaltung scharfgestellt – Manova, May 26, 2026)
Gelungene Premiere im SCALA CINEMA Leverkusen am 3.2.2026, tolle Vorführung mit anschliessendem Gespräch im Kölner Filmhaus (5.2.2026) und vollbesetzte, erfolgreiche Berlinpremiere am 11.2.2026 im BABYLON und am 9.3.2026 im UNIVERSUM KINO in Braunschweig - Danke! "Diese Geschichte ist so aktuell wie nie" (Kölner Stadtanzeiger 31.1.2026)
"Der neue Film von Christoph Felder zeigt die spektakuläre Geschichte des Soldaten Larry Colburn, der sich 1968 im Vietnamkrieg seinen eigenen Kameraden mit Waffengewalt entgegengestellt hatte. Der Film kommt zur rechten Zeit. Denn auch wir stehen vor der Frage, ob wir nicht auch mit dem Kriegstrauma unserer Vorfahren belastet sind und ob wir heute bereit wären, unsere Kinder in den Krieg zu schicken." Schriftsteller Bernhard Lassahn im Radiointerview am 8.2.2026 (Link)
„Der Film hat mich sehr berührt – ich könnte ihn sofort noch einmal sehen.“ sagt eine Zuschauerin im Gespräch, das sich an die Vorführung anschließt. Mir geht es nicht anders: Die Bilder, die Berichte, die Informationen, die Dokumentationen – das alles ist so hoch verdichtet, dass man nicht alles auf einmal aufnehmen kann. Dies wird auch deutlich in den Fragen der Zuschauer*innen im anschließenden Filmgespräch. Stephan Schmitz (Artikel vom 20.2.2026)
NACHDENKSEITEN: Filmrezension von Eugen Zentner
"Gerade nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland stellen sich die Jugendlichen die gleiche Frage wie Colburns Sohn Connor: Warum sollen sie in Kriege ziehen, die nicht notwendig sind? Warum sollen sie ihr Leben für die Rüstungsindustrie opfern? Er finde es toll, dass sich der Nachwuchs wehre und auf die Straße gehe, sagt Felder. Sein Film soll einen Anknüpfungspunkt bieten, von dem aus Reflexionen über die Grundlagen des Krieges beginnen.
Diese Intention drückt sich in der Bildersprache aus. Felder zeigt keine Gemetzel, keine schockierenden Archivaufnahmen, sondern das unsichtbare Leid, das sich in Zweifeln, Traumata und in wiederkehrenden Fragen offenbart. Mit ihnen will er das Publikum konfrontieren, insbesondere junge Menschen, die im Zuge des Kriegstüchtigkeitsimperativs vielleicht schon bald ebenfalls an eine der Fronten geschickt werden."
This story is more relevant than ever. Kölner Stadtanzeiger, Jan 2026
"Christoph Felder's new film tells the spectacular story of soldier Larry Colburn, who in 1968 during the Vietnam War confronted his own comrades with armed force. The film comes at a crucial time. We, too, are faced with the question of whether we are burdened by the war trauma of our ancestors and whether we would be prepared to send our children to war today." Author Bernhard Lassahn in a radio interview on Feb 2026
