Beyond The Intersection

Die Dokumentation Beyond the Inersection begleitet eine bi-nationale Familie über einen Zeitraum von mehreren Dekaden. Zu einer Zeit, als Ehen zwischen Afrikaner*innen und Europäer*innen noch die große Ausnahme waren, heiratete die Wuppertalerin Hanna Lamm in den 1950ern ihren Mann Joseph Adomako und folgte ihm ein paar Jahre später, nach der Unabhängigkeit der Goldküste, ins neue Ghana. Von Migration sprach man damals nicht. Doch das Thema Migration begleitet die Familie bis heute. Kinder, die in Ghana aufwuchsen, migrierten später nach Deutschland. Deren Kinder wiederum in die USA - und zum Teil auch wieder zurück nach Ghana. Wie war und ist es in einer solchen Familie aufzuwachsen? Welche Herausforderungen gab und gibt es zu meistern? Begleiten Sie die Familien auf ihrer interkulturellen Reise zwischen Afrika und Europa, zwischen Deutschland und Ghana, zwischen London, Wuppertal, Düsseldorf und Accra.

 

A film that accompanies a family over a period of almost half a century  in a very personal way.

The topics of racism and migration and also of everyday family life are illuminated.

 

An insightful study of over 40 years of an interracial marriage between a Ghanaian and a German offers many different views on the politics of African-European marital relationships. The couple’s children recount the history of their marriage from when they first met in England post-WW2, to their later years and the legacy they left their children. They give us their thoughts on the challenges faced by a European woman living with her extended family in Ghana, and more broadly on the changing face of racism, particularly in Germany. Using footage made for German TV of the couple 20 years earlier, interviews, and archival photographs, an appreciation is built up of the whole family that is intimate, frank, and thoughtful.

 

VORFÜHRUNGEN u.a.:

MÜNSTER, 2.3.2026, WELTSPIEGEL KINO, METTMANN, 10.3.2026, 19.30H, 3.12.2024 ZENTRALBIBLIOTHEK DÜSSELDORF, 16./17.2.2024 KARLSRUHE, 17.8.23 KÖLN, 14.9.23 POTSDAM, 21.9.23 DÜSSELDORF, 16.11.23 BIELEFELD, DO, 19. DEZ 2024 19:00 - 21:00 STUDIOBÜHNE IM HOFGARTENHAUS DÜSSELDORF

 

Zu Beginn der Beziehung droht eine Mutter in Ghana mit einem Hungerstreik, weil ihr Sohn eine weiße Frau heiraten möchte. Doch kaum ist das erste Enkelkind da, verschwinden alle Bedenken. Im Gegenteil, die junge Familie muss schnell von England nach Ghana umsiedeln, damit die Großeltern das Enkelkind regelmäßig sehen können. Auf deutscher Seite sieht sich eine andere Mutter mit einem „exotischen“ Schwiegersohn konfrontiert. Sie muss damit klarkommen, lange vor WhatsApp und Skype, dass ihre Tochter das heimische Wuppertal für ein sehr fernes und fremdes Afrika verlassen hat, wo ein Wiedersehen so schnell nicht möglich sein wird. 

 

Die spannende Familiengeschichte der Adomakos beginnt in Afrika und Europa. Heute leben die Nachkommen in England, Deutschland und Ghana, mit Storylines bis in die USA. Familienwerte können von Generation zu Generation weitergegeben werden, sie können aber auch verloren gehen.

Der authentische Schwarzweiss Film zeigt das Leben der Familie über einen Zeitraum von über 50 Jahren. Mediale Aufmerksamkeit erlangt die Familie schon damals, als die ARD die Dokumentation „Schwarzer Adam, weiße Eva“ ausstrahlt. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen aus Deutschland, die Männer aus Afrika geheiratet haben, in einer Zeit in der das nicht üblich ist. Der Subtext enthält die Botschaft, dass die weißen Evas, unheimlich „mutig“ sein müssen, um ihren Männern ins „dunkle Afrika“ zu folgen. Die Adams erfahren durch ihre weißen Evas doch eine Aufwertung, heisst es sarkastisch. Bis heute müssen sich die Adomakos mit Vorurteilen, der Welt dazwischen und Rassismus auseinandersetzen.

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